Unsere Geschichte

Im April 1992 fuhren wir, Karin Reutter und Elke Pieper, als Pionierinnen zum ersten Mal auf einen Wochenmarkt. Es war der Blankeneser Markt. Wir hatten in einen PKW-Anhänger eine Kühlung eingebaut. Neben der schwäbischen Produktpalette hatten wir Buttervariationen und Antipasti im Angebot. Schnell wurde deutlich, dass wir uns ein eindeutiges Profil geben müssen. Da unsere schwäbischen Artikel am meisten Anklang fanden und wir zudem gerne Nudeln essen, entschieden wir uns für die Pasta. Nach einem Jahr kauften wir unsere erste Nudelmaschine in Italien. Kundinnen und Kunden fragten nach Parmesan, nach Saucen, nach Pesto und so wuchs unser Sortiment. Ein Konzept entstand:

  • Wir fertigen hochwertige Produkte, die zu Hause – auch von Menschen die nicht aufwendig kochen können oder wollen – mit wenig Aufwand zubereitet werden können.
  • Wir arbeiten zusammen mit Betrieben aus der Region.
  • Wir stellen hauptsächlich vegetarische Produkte her.
  • Wir verkaufen exklusiv auf Wochenmärkten.
  • Unsere Produktpalette verändert sich saisonal.

Im Lauf der Jahre wuchs unser Betrieb kontinuierlich. 1997 kam Tamara Freund dazu, 1999 Annette Kaup und Evelyn Schnitzler. Wir vergrößerten unsere Produktpalette, unsere Nudelmaschinen – mittlerweile haben wir Walzen und keine Pressen mehr – und unseren Betrieb. Mehrere Mitarbeiterinnen wurden eingestellt. Dadurch veränderte sich der Betrieb abermals. Bis auf die Zeit zwischen den Jahren machen wir keine Betriebsferien mehr. Unser Erfolg auf den Hamburger Wochenmärkten ist das Ergebnis eines engagierten Teams.

Bis auf die schwäbischen Artikel sind alle Produkte hand- bzw. hausgemacht.

Vor rund 25 Jahren konnten HamburgerInnen fast ausschließlich bei uns auf dem Wochenmarkt frische italienische und schwäbische Produkte kaufen. Das hat sich verändert. Viele Hamburger Supermärkte und mittlerweile auch die Discounter haben industriell gefertigte Pasta ins Sortiment aufgenommen. Unsere Pasta ist aber nach wie vor die Beste.

Wir erweiterten unser Konzept stetig und produzieren noch mehr vegetarische Produkte (seit einiger Zeit auch vegane). Langsam aber sicher ändert sich unsere Aufmachung vom „Nudelstand“ zum vegetarischen Stand. Die Pasta wird aber immer unser Kerngeschäft bleiben. Die Herstellung in allen Variationen, die Entwicklung neuer Artikel und der Verkauf auf Märkten bereitet uns nach wie vor sehr viel Freude.